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Die Veredlung von Reben ist eine Möglichkeit, Rebpflanzen zu vermehren, ja sogar nötig, da veredelte Pflanzen wüchsiger, anpassungs- und widerstandsfähiger sind.  
          
Dies hat folgenden Hintergrund:
Im Jahre 1854 wurde die Reblaus in Amerika an Wildreben entdeckt, bald danach in Frankreich eingeschleppt und 1874 auch in Deutschland festgestellt. Sie breitete sich in Europa rasch aus, und innerhalb kürzester Zeit waren die Weinberge fast völlig vernichtet! Die Entwicklung der Reblaus vollzieht sich im Wechsel mit Jahreszeit und Geschlecht: Jährlich entstehen mehrere Generationen weiblicher und männlicher Blattgallenläuse und Wurzelläuse.


          

Im Gegensatz zu den amerikanischen Weinreben sind die europäischen nur gegen Wurzelläuse anfällig, deshalb sind die ersten europäischen Rebveredler 1923 zur Pfropfung der Reben auf reblausresistente Unterlagen (Amerikanerholz)übergegangen.
Rebveredlung bedeutet also, dass der wurzelbildende Teil (Unterlage) eines Weinstocks aus dem resistenten Amerikanerholz mit dem traubentragenden Teil (Edelreis) einer europäischen Rebe verbunden wird. Beide Teile bilden ein Wundgewebe (Kallus), das die Verbindung herstellt. Anschliessend verwachsen sie in einer Vortreibhalle zur funktionsfähigen Einheit (Symbiose). Die Unterlage übernimmt die Nährstoff- und Wasserversorgung. Aus dem Edelreisauge wächst der Rebstamm.


                             
 

Unsere Reben werden unter optimalen Verhältnissen und mit Sorgfalt gelagert, somit können wir Ihnen bestmögliche Qualität garantieren.


 
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